Profil

Name: Daniel Masur
Spitzname: Wally (vom ehem. Australischen Spitzenspieler Wally Masur)
Geboren: 06.11.1994 in Bückeburg (Niedersachsen)
Eltern: Gerhard und Elena Masur (beide Tennistrainer)
Geschwister: Thomas
Schule: Abitur am Städtischen Gymnasium Kamen 2013
Größe: 182 cm
Gewicht: 81 Kg
Schlaghand: rechts
Trainer: Lars Uebel, BTV und Deutscher Tennis Bund
Jugend und Nachwuchs: Jürgen Listing, Westfälischer Tennis-Verband WTV
Ausrüster: HEAD Schläger, adidas Bekleidung und Schuhe
Trainingsbase: BTV TennisBase, Leistungszentrum München des DTB
Wohnort: München
Heimatort: Heeßen
Lieblingsessen: Sushi
Lieblingsgetränk: Johannisbeerschorle
Gar nicht essen kann ich: Rosenkohl
Lieblingsmusik: House und aktuelle Charts
Lieblingsfarbe: rot
Imponierendste Stadt,
in der ich je war:
New York
Interessen außerhalb von Tennis: Fußball, Basketball, Internet, Musik
Lieblingsverein: FC Bayern München (Mitglied seit 2002)
  eigentlich eher Langschläfer

 

Ich spiele Tennis, weil...

es mir einfach unheimlich viel Spaß macht, jeden Tag auf dem Platz zu stehen und in den Wettkampf zu gehen. Mich fasziniert der Fußball als Mannschaftsport, aber ich liebe die Unabhängigkeit und Verantwortung, die man beim Tennis ganz allein trägt. Dieses Eins-gegen-Eins Duell reizt mich persönlich mehr. Ich merke Tag für Tag, dass es mein Traum ist, Tennis als Beruf auszuüben und es macht mir Freude, dafür zu arbeiten.

Zuhause ist für mich...

ein Ort, an dem ich mich zu 100% entspannen und den Stress der vorangegangenen Wochen ablegen kann. Dort bin ich bei meiner Familie und bei meinen Freunden in einer vertrauten Umgebung. Es tut oft einfach nur gut, nach einer Turniereise oder einer harten Trainingswoche. Deshalb freue ich mich, auch nach tollen Auslandsaufenthalten immer wieder nach Hause zu kommen.

Ich mag es, wenn man...

offen und freundlich ist. Man sollte immer für einen Spaß zu haben sein und niemals seine Freunde vergessen. Und es gefällt mir, wenn man zuverlässig und vertrauenswürdig ist.

Ich mag es überhaupt nicht, wenn man...

eigentlich das Gegenteil von dem eben genannten ist. Zudem mag ich es nicht, wenn mein Gegenüber seinen Standpunkt nicht mit Argumenten festigen kann, aber trotzdem aus Prinzip nicht von seiner Meinung abweicht.

Ich glaube, ich kann am besten...

meine Zeit einteilen. Viele fragen mich oft, wie ich neben dem Tennis die Schule auch noch meistern kann… Ich denke, dass ich es sehr gut schaffe, meinen Tagesplan genau zu strukturieren und ich deshalb auch immer sehr gewissenhaft arbeite. Dabei ist es egal, ob es um Schule oder Tennis geht.

Ich kann überhaupt nicht...

gut meinen FC Bayern verlieren sehen. Verlieren hasse ich ja sowieso, nur beim Tennis liegt der Unterschied darin, dass ich mein Bestes geben und dem Gegner anschließend fair gratulieren kann (wobei einem das auch nicht immer leicht fällt...). Ich bin selbst für meine Leistung verantwortlich und kann keine Ausreden bei anderen suchen. Beim Fußball ist das etwas anders, denn da bin ich nur Zuschauer und kann nicht aktiv eingreifen.

So richtig entspannen kann ich am besten...

natürlich zuhause bei meiner Familie. Aber auch abends mit meinen Freunden an der Konsole kann man gut runterkommen. Einfach das Beisammensein in gemütlicher Runde, über alles Mögliche zu reden und zu lachen. Herrlich.

Wenn ich mir aussuchen könnte, einmal einen Tag mit jemandem zu verbringen, dann wäre das...

vielleicht Roger Federer. Er gehört zu den besten Tennisspielern aller Zeiten, ist überall anerkannt und respektiert, hat sich noch nie etwas skandalöses erlaubt und ist, meiner Meinung nach, ein perfekter Sportler. Egal, wo, wann und in welcher Situation er auftaucht, er gibt immer eine gute Figur ab. Er repräsentiert den Tennissport so gut, wie kein anderer und ist trotzdem noch sympathisch und nicht arrogant. Ich würde ihn gern mal einen Tag begleiten, um zu schauen, was das für ein Gefühl ist, sich neben dem Training noch um seine Töchter zu kümmern und abends eventuell noch einen Gala- Auftritt zu haben...

Wenn ich ein Tier wäre, dann wahrscheinlich...

ein Tiger, weil er Kraft, Schnelligkeit, elegantes Aussehen, Fürsorge für seine Jungen, aber auch Killerinstinkt beeindruckend miteinander vereint.

Mein sportliches Vorbild ist...

Novak Djokovic. Er imponiert mir sehr, da ich mich mit seiner Spielweise annähernd identifizieren kann. Ich mag seine Art, wie er seinen Emotionen manchmal freien Lauf lässt, sich aber nahezu immer unter Kontrolle hat. Gerade in engen Situationen unter Druck spielt er sein bestes Tennis. Außerdem gefällt mir sein faires und immer sportliches Verhalten seinen Gegnern gegenüber — gerade auch dann, wenn er bitter verloren hat. Vor allem sein Verdienst um den Davis-Cup Triumpf für sein Land ist unglaublich. Für ihn ist Davis-Cup spielen noch eine Ehre. Das gefällt mir. Er polarisiert ja schon durch seine extrovertierte Art, aber ich denke, dass der Sport solche Typen einfach braucht.